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St. Magdalener Tradition, DOC, 2019 - Kellerei Terlan
D.O.C.

St. Magdalener Tradition, DOC, 2019 - Kellerei Terlan

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Beschreibung
Einst spielte der St. Magdalener, eine...

Einst spielte der St. Magdalener, eine traditionelle Cuvée aus den beiden autochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein, nicht nur eine sehr wichtige Rolle im Südtiroler Weinbau sondern zählt zu den bekanntesten italienischen Rotweinen. Aber auch heute hat dieser fein fruchtige und charakteristisch-stilvolle Rotwein, der nach dem Anbaugebiet um das Weindorf St. Magdalena benannt ist, viele Liebhaber und wird von so manchem Genießer derzeit neu entdeckt.

Herkunft

Südtirol ist eines der kleinsten Weinanbaugebiete Italiens. Dank seiner geografischen Lage am Schnittpunkt zwischen alpinem Norden und mediterranem Süden aber auch eines der facettenreichsten. Unzählige Generationen haben Südtirol als Weinland geprägt, wo Winzerinnen und Winzer in unterschiedlichen Klimazonen, mit wechselnden Bodentypen und auf Höhenlagen von 200 bis 1.000 Metern Weinbau betreiben. Hier entstehen authentische Weine mit eigenständigem Charakter, wobei der Sortenschwerpunkt auf Weißwein liegt: Rund 60 Prozent der Weinbaufläche sind mit weißen und nur 40 Prozent mit roten Rebsorten bepflanzt.

Jahrgang

Das Weinjahr 2019 war ein sehr facettenreiches Jahr. Es begann mit einem trockenen und warmen März. Darauf folgte ein wechselhafter April und ein regenreicher, sehr kühler Monat Mai. Diese langanhaltende kühle Witterung brachte eine sehr langsame Entwicklung der Reben mit sich und führte zu einer etwas verspäteten Rebblüte Anfang Juni. Es folgte ein hochsommerlicher, heißer Juni, welcher von einer extremen Hitzewelle mit Rekordwerten nahe der 40° Celsius-Marke gekennzeichnet war. Diese Witterung begünstigte ein rasches und üppiges Rebwachstum. Die Monate Juli und August verliefen nicht mehr so extrem heiß. Zwischenzeitlich kam es immer wieder zu Hitzegewittern, welche einerseits für die nötige Abkühlung sorgten und andererseits, lokal aber auch heftige Hagelschläge, mit großen Schäden hauptsächlich in der Zone um Bozen-Gries, mit sich brachten. Die Ernte begann in der ersten Septemberwoche und somit, zurückblickend auf die letzten 10 Jahre, etwas verspätet. Ein schöner Herbst ermöglichte eine gute Traubenreife und verspricht somit einen guten Jahrgang 2019.

 

 

Eigenschaften
Wein Herkunftsgebiet: Südtirol - Italien DOC Gebiet: Südtiroler Sorte: 85% Vernatsch,...

Wein

Herkunftsgebiet: Südtirol - Italien

DOC Gebiet: Südtiroler

Sorte: 85% Vernatsch, 15% Lagrein

Jahrgang: 2019

Ertrag: 63 hl/ha

Neigung: 20 - 50 %

Höhenmeter: 300 - 600 m

Ausbau

Lese und Traubenselektion per Hand; Entrappung der Trauben und anschließend langsame Maischevergärung bei kontrollierter Temperatur und schonender Maischebewegung im Edelstahltank; biologischer Säureabbau und Reife für 7-8 Monate im großen Holzfass.

Technische Daten

Alkoholgehalt: 13,00 % vol

Restzucker: 1,0 g/l

Gesamtsäure: 4,5 g/l

Servierempfehlung: Bordeauxglas

Serviertemperatur: 12 - 14°C

Speisenempfehlung

klassisch Südtirolerisch zu einem Räucherteller mit Speck und Bündnerfleisch aber auch Carne salada vom Hirsch mit eingelegten Pilzen und Frischkäsemousse oder saurem Rindfleisch; ebenfalls interessant zu Bandnudeln mit Salsiccia oder gekochtem Tafelspitz mit salsa verde und Petersilienkartoffeln

Charakter

Farbe: kräftige rubinrote Färbung

Geruch: Mit einer klaren vordergründigen Frucht nach schwarzen Holunderbeeren und Kirschen abgerundet durch ein Bittermandelaroma und eine Nuance von Veilchen überzeugt der St. Magdalener in der Nase.

Geschmack: Ebenso fruchtbetont am Gaumen aber gleichzeitig weich und elegant hat dieser Rotwein auch durch seine ausgewogene Säurestruktur und den niedrigen Gerbstoffgehalt ein ansprechendes Format.

Flaschenreife

Kühle Lagerung bei konstanter Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit und mit möglichst wenig Lichteinfluss

Kellertemperatur: 10 - 15 °C

 

Erzeuger und seine Produkte
Im Jahre 1893 gegründet, zählt die Kellerei...

Im Jahre 1893 gegründet, zählt die Kellerei Terlan heute zu den führenden Winzergenossenschaften in Südtirol. Ihr gehören aktuell 143 Mitglieder an, mit einer Anbaufläche von 190 Hektar – dies entspricht einer abgefüllten Gesamtmenge von jährlich 1,5 Millionen Flaschen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern verfolgen wir seit vielen Jahren einen strengen Qualitätskurs, der uns Renommee und Anerkennung vom italienischen und internationalen Weinmarkt eingebracht hat. Die Kellerei Terlan ist somit trotz ihrer überschaubaren Größe zu einer festen Institution in der Fachwelt avanciert.

In unserem modernen Betrieb reifen 30 Prozent Rot- und 70 Prozent Weißweine, die allesamt die D.O.C.-Bezeichnung (kontrollierte Ursprungsbezeichnung) tragen. Die Lagerflächen haben wir zuletzt im Jahr 2009 auf über 18.000 Kubikmeter erweitert und architektonisch komplett überarbeitet. Unsere Weine bekommen darin den Raum zur Entfaltung, den sie benötigen. Von außen präsentiert sich der neue Trakt seither mit einer rötlichen Porphyrverkleidung im typischen, weinprägenden Gestein der Gegend.

Die Vermarktung der Weine erfolgt in zwei klar differenzierten Qualitätslinien: Selektionen und Traditionslinie. Darüber hinaus wird jährlich ein Raritätenwein auf den Markt gebracht, der mindestens zehn Jahre Reife in unseren Kellern genossen hat und unserer Philosophie der Langlebigkeit weitere Sichtbarkeit verleiht.

Organisation

Die Kellerei Terlan ist genossenschaftlich organisiert, Georg Eyrl steht ihr als Obmann vor, sein Stellvertreter ist Hansjörg Hafner. Der Verwaltungsrat, der Ende 2017 für drei Jahre gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen: Anton Adami, Norbert Elsler, Christoph Patauner, Ulrike Gratl, Hans-Peter Höller, Georg Spitaler, Johann Nocker, Robert Müller, Elmar Pichler, Konrad Rauch und Manfred Runer.

Historie Weinbau

Der Weinbau in Terlan hat vorrömische Wurzeln. Das Gebiet um Siebeneich-Moritzing-Gries war aufgrund der klimatisch günstigen, hochwasserfreien Lage ideales Siedlungsgebiet. Hinweise auf die frühe Weinkultur liefern ausgegrabene Objekte wie Schöpfer und Bronzeblechgefäße aus dem 5.4. Jahrhundert v.Chr.

Erst die so genannten Siebeneicher Rebmesser aus der späten Eisenzeit gelten als sichere Beweise der prähistorischen Weinwirtschaft. Die spezifische Form dieser kleinen Messer mit scharf eingebogenem Klingenende lässt ihre Funktion als Rebmesser unschwer erkennen, zumal die einmal erfundene, ideale Grundform über Jahrtausende bis in die Gegenwart herauf kaum verändert wurde. Neben dem Rebmesser unterstreichen Funde von größeren Mengen an Traubenkernen, die derselben Zeit zuzurechnen sind, diese These und belegen damit, dass es bereits einen späteisenzeitlichen Weinbau in Terlan gegeben haben muss.

Weinberge

Eine Besonderheit von Terlan ist die Kleinparzellierung der Weinberge, welche eine besonders zielgerichtete Pflege ermöglicht. Der sehr hohe Anteil an Steillagen führt zu mehr Handarbeit, ist aber auch der Grundstein für das große Lagenpotential der Kellerei. Der Fokus liegt darauf, möglichst viele alte, vitale Rebbestände zu pflegen, damit sich das Lagenpotential auch bestmöglich in den Weinen äußern kann. Der bewusste Verzicht auf Herbizide und eine dem Standort angepasste Bodenbearbeitung sind nur zwei der Schlüsselelemente naturnaher Bewirtschaftung.

Wein hat eine Seele

Er braucht Liebe, Sorgfalt und auch seine kleinen Geheimnisse. Eines der Geheimnisse der Kellerei Terlan ist das Weinarchiv. In rund 13 Metern Tiefe lagern hier etwa 100.000 Flaschen aller Jahrgänge von 1955 bis heute, einzelne reichen gar noch weiter zurück.

Was als Experiment des Alt-Kellermeisters Sebastian Stocker begann, der heimlich von jedem Jahrgang 500 Flaschen versteckte, um zu sehen, ob sich seine Theorie von der Langlebigkeit der Terlaner Weine bewahrheiten würde, ist heute Terlans bestgehüteter Schatz. Die manchmal über 50 Jahre alten Weißweine von atemberaubender Frische, feiner Säure und absolut fehlerfreiem Aroma, erstaunen die Fachwelt und sind bei den Sommeliers der exklusivsten Restaurants heiß begehrt.

Oft wird das Weinarchiv mit einer Bibliothek verglichen: Es dient der Pflege der Jahrgänge, ist aber auch als eine Sammlung zu betrachten, die es ermöglicht, Vergleiche zu ziehen. Aus diesem Fundus kann man heute schöpfen, um die Entwicklung und Ausbaumethodik der Weine zu studieren und ein verstärktes Gefühl für die Grundlagen und die Natur der Weine zu entwickeln.

Terlans älteste Flasche stammt übrigens aus dem Gründungsjahr 1893. Ob und zu welchem Anlass man diesen Wein einmal öffnen wird, bleibt ebenfalls ein Geheimnis.

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