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Süßweine aus Italien: 5 Geheimtipps für Gourmets

Trockene Weine waren einst so gar nicht en vogue. Als gut galt ein Wein, der süß und vollmundig war. Heute hat sich in der Geschmackslandschaft der Weine einiges getan, doch Süßweine aus Italien sind und bleiben besondere Perlen, die es zu entdecken und erschmecken gilt. Hast du Lust, dir deinen Feierabend zu versüßen? Bei Amaretti-Keksen und Passito mit deinen Freunden zu plaudern? Oder ein köstliches Abendmenü mit würzigem Käse und Dessertwein ausklingen zu lassen? Dann hol dir hier unsere 5 Geheimtipps für Süßweine aus Italien – inklusive Mini-Einführung in die Welt der Zuckersüßen.

Wie kommt die Süße in den Wein?

Methode #1: Aufspritung 

Als Aufspritung bezeichnet man das Anreichern eines Weins mit hochprozentigem Alkohol. Dieser tötet die Hefe, stoppt die Gärung und bewirkt, dass der noch vorhandene Zucker nicht mehr in Alkohol umgewandelt wird.

Methode #2: Konzentration des Mostzuckers

Der hohe Restzuckergehalt kann auch auf völlig natürliche Weise in den Wein kommen. Etwa, indem die Weintrauben lange hängenbleiben oder ausgelegt und getrocknet werden. Beim Trocknen verdunstet der Saft und zurück bleibt eine besonders hohe Konzentration an Mostzucker.  

 

Selection Goldmuskateller Passito Sissi DOC

Benannt nach der österreichischen Kaiserin Elisabeth, ist dieser Passito ein echtes Goldstück der Kellerei Meran in Südtirol. Goldmuskatellertrauben und ein kleiner Anteil an Gewürztraminern dürfen an den Sonnenhängen von Dorf Tirol und am berühmten Tappeinerweg lange reifen und trocknen. Ihr konzentrierter Saft betört mit einem originellen Muskataroma mit floralen und tropischen Nuancen und wurde mehrfach ausgezeichnet, etwa mit den „4 Viti“ oder den „4 stelle + Corona“ des Weinguides Vini buoni d’Italia. 

Passt zu: Südtiroler Nachspeisen, wie Marillenknödel und Strudel, anderen Desserts und Blauschimmelkäse 

Recioto della Valpolicella Classico DOC 

Der Recioto della Valpolicella Classico DOC wird in einem der bekanntesten Weinbaugebiete Italiens produziert. In der Kellerei Begali nahe dem Gardasee werden Trauben der Sorten Corvina und Rondinella im Speicher aufbewahrt, bis sie gepresst, für ein Jahr in Tonneaux-Fässern und anschließend in der Flasche weiterreifen können. Das Ergebnis: ein warmer, weicher Likörwein, der intensiv nach reifen Früchten und Gewürzen duftet. 

Passt zu: Desserts auf Gebäckbasis, Waldfrüchten, Bitterschokolade und herzhaftem Käse

Wildapfelsidre POMUS Cuvée 2.0 

Der POMUS Cuvée 2.0 gilt als erster Apfel-Dessertwein Italiens. Produziert wird er am Tälerhof in Schluderns in Südtirol aus den Rebsorten Idared und Champagner Renette. Der POMUS, von der Presse auch als Apfelsherry® bezeichnet, reift für mindestens zwei Jahre im Edelstahl- oder Holzfass. Dort entfaltet er seine runden Apfelaromen mit einem Hauch von Vanille und seine Süße-Säure-Balance, die ihn besonders trinkig macht.

Passt zu: Desserts aller Art  

Passito Nosside IGT

Der Passito Nosside IGT ist ein weiterer empfehlenswerter Süßwein aus Italien. Er wird von der Azienda Agricola Statti in Kalabrien aus 100% Greco-Bianco-Trauben hergestellt. Trotz der ausgeprägten Süße schmeckt er herrlich erfrischend und überrascht mit Nuancen von weißem Pfeffer, Honig und getrockneten Aprikosen. 

Passt zu: Ziegenkäse, Frischkäse, Obst, Gebäck und anderen Süßspeisen  

Rosenmuskateller (Moscato Rosa) 

Der Rosenmuskateller ist ein blumig-aromatischer Dessertwein aus Italien. Vor über 100 Jahren gelangte die Rebsorte von Sizilien nach Südtirol und wird heute unter anderem im Gebiet rund um Kaltern angebaut. Dort zaubern die Experten der gleichnamigen Kellerei aus geringen aber umso hochwertigeren Erträgen eine Süßweinspezialität der Extraklasse mit intensivem Duft nach Rosenblüten, Linenblüten und Muskat.  

Passt zu: Desserts, wie Krapfen, Mohn- oder Apfelstrudel  

 

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