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Was gehört zu einer Südtiroler Marende?

Von Speck bis Schüttelbrot: Das macht eine echte Südtiroler Brotzeit aus

Zu einer Südtiroler Marende gehören lokale Qualitätsprodukte mit langer Tradition: knuspriges Schüttelbrot aus Südtirols Westen, feingeräucherter Speck und Kaminwurzen, würziger Südtiroler Bergkäse und Wein - vorzugsweise Vernatsch. Alles, was sowohl Einheimische als auch Gäste lieben!

Woher kommt die Südtiroler Marende?

Stell dir vor, dich kräht um 04.30 Uhr der Hahn aus dem Bett, du sitzt um 05.00 Uhr auf dem Melkschemel und arbeitest bis spätnachmittags in den Feldern. So ging es vor Jahrzehnten den Südtiroler Bauern und viele folgen noch heute einem ähnlichen Rhythmus. Dass der Magen da schon vor Abendeinbruch knurrt, verwundert nicht. Und so entstand die Südtiroler Marende: die Mahlzeit nach Feierabend zur Stärkung, zum Austausch und zum geselligen Tagesausklang.

Wo bekommt man die Südtiroler Marende?Schon damals kam auf den Tisch, was die Bauern selbst produziert hatten. Wer glaubt, die typische Südtiroler Jause sei heute „old-fashioned“, der irrt. Auf Alm- und Schutzhütten, zum Törggelen in den Buschenschänken, aber auch in modernen Gasthäusern wird die Marende als Hauptmahlzeit oder Zwischendurch-Happen serviert. Knödel hin oder her: Für viele Gäste gibt es keinen Südtirol-Urlaub ohne die köstliche Jause. So ein Speck-Knusperbrot mit einem Schlückchen Vernatsch ist ja auch unwiderstehlich…

Was gehört alles zu einer Südtiroler Brotzeit? Die Klassiker im Überblick: 

Schüttelbrot: Hartes Brot schmeckt nicht? Von wegen! Südtiroler Schüttelbrot ist buchstäblich in aller Munde. Das traditionelle Fladenbrot hat seine Wurzeln im Vinschgau in Südtirols Westen. Dort entstand es in einer Zeit, in der frisches Brot keine Alltäglichkeit war. Gebacken wurde nur ein paar Mal im Jahr. In den Monaten dazwischen mischte man Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und frische Gewürze und zauberte daraus das lang haltbare Schüttelbrot. Der Name kommt übrigens von der Zubereitungsart, bei der der auf einem Brett ausgelegte Teig „geschüttelt“ wird. 

Speck und Kaminwurzen: Was für die Südtiroler Küche im Allgemeinen gilt, trifft auch auf den Südtiroler Speck zu. Er vereint Mittelmeer und Alpenland, weil er wie im Süden geräuchert und nach typischer Bergtradition zusätzlich an der Luft getrocknet wird. Die Devise: keine Farb- und Aromastoffe, wenig Salz, wenig Rauch und viel frische Höhenluft. Das Ergebnis: der einzigartige Geschmack des Südtiroler Specks, der unter einer eigenen Herkunftsmarke (g.g.A.) vertrieben wird. 

Ebenso hochwertig und typisch für eine Südtiroler Marende sind die Kaminwurzen, kaltgeräucherte und luftgetrocknete Würstchen aus Rind- und Schweinefleisch oder Wild. 

Käse: Eine Brotzeit in Südtirol ohne Käse? Höchstens „mittelkäsig“! Zu einer echten Südtiroler Marende gehört Käse einfach dazu. Hergestellt wird er in Südtirol von kleinen Sennereien und Höfen, aus frischer Milch von lokalen Bauernhöfen, Alpenkräutern, regionalen Gewürzen und mehr. Ob hart oder weich, mild oder rauchig, aus Kuh- oder Ziegenmilch: Südtirols Liebe zum Käse schmeckt man mit jedem Bissen.

Wein: Zu einer traditionellen Südtiroler Marende trinkt man ein Glasl Vernatsch. „Isch jo logisch“, schließlich zählt die Vernatsch-Traube zu den autochthonen Rebsorten und entwickelt im Weinland Südtirol ein ganz besonderes Aroma. Obwohl der Vernatsch ein Rotwein ist, ist er leicht und gerbstoffarm und somit ein idealer Jausenbegleiter. 

Lieber alkoholfrei? Auch regionaler Apfelsaft schmeckt wunderbar zur Südtiroler Jause!

Die original Südtiroler Marende für zuhause

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